Förderpreis 2018
ZONTA BERN URSA

 

Der Zonta Club Bern Ursa verleiht dem interkulturellen Frauentreff KARIBU den Förderpreis 2018 für die Integrationsarbeit mit Migrantinnen

Der Zonta Club Bern Ursa (www.zontabernursa.ch) verleiht jährlich auf Vorschlag seines Service-Komitees einen Förderpreis. Der Förderpreis ersetzt den in den Jahren 2012, 2014 und 2016 dreimal vergebenen Start-up-Preis, der sich insbesondere an Frauen richtete, die den Schritt in die berufliche Selbständigkeit wagen wollten.

Der Förderpreis ist mit 5000 Franken dotiert und zeichnet Projekte und Initiativen von Organisationen aus, die entsprechend der Zielsetzung von ZONTA BERN URSA, Frauen in ihrer Entwicklung unterstützen, die Integration von Migrantinnen und ganz allgemein die Selbstständigkeit von Frauen fördern.

Das Service-Komitee hat im Herbst 2017 drei Frauenorganisationen eingeladen, sich mit einer Projekteingabe um den Förderpreis 2018 von Zonta Bern Ursa zu bewerben. Alle drei Organisationen haben die Einladung angenommen und dem Service-Komitee interessante und unterstützungswürdige Projektvorschläge unterbreitet. Das Projekt «Potenzial nutzen – Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern» des interkulturellen Frauentreff KARIBU hat den vom Service-Komitee festgelegten Kriterien am besten entsprochen.

Die Preisübergabe 2018 ist am 27. Februar 2018 durch die Präsidentin des Service-Komitees, Ruth Rauch, an die Präsidentin des Interkulturellen Frauentreffs KARIBU, Heidi Mosimann, erfolgt.

Das gekürte Projekt

Lassen wir das KARIBU selbst zu Wort kommen. Es beschreibt sein Projekt, mit dem es sich um den Förderpreis beworben hat, folgendermassen:

Es gibt in der Zwischenzeit ein breites Angebot an Hilfestellungen in der Arbeitsintegration. Diese kennen teilweise auch die spezifischen Bedürfnisse und Hintergründe von Migrantinnen. Es kommt selten vor, dass Migrantinnen «automatisch» in niedrigqualifizierte Berufe und Stellen verwiesen werden. Den Migrantinnen selber fehlt aber oft das nötige Wissen, wie die Suche anzugehen ist, wie sie ihr Potenzial «arbeitsmarktgerecht» darstellen sowie die Informationen, wo sie allenfalls weitere Unterstützung erhalten würden. Oft benötigen sie zudem kleinere zusätzliche Hilfestellung und Vermittlung um die Angebote zu nutzen.

Hier möchte das Projekt des KARIBU ansetzen, einerseits in der Vermittlung von Informationen und andererseits in der konkreten Hilfe bei der Suche nach weiteren unterstützenden Angeboten. Das KARIBU wirkt so als Brücke zwischen den Institutionen und den Migrantinnen.

Dabei wird eng mit den bestehenden Angeboten und Institutionen wie z.B. Fraw, Berufsberatung, HEKS-Integrationsprojekte, SAH, effe etc. zusammengearbeitet bzw. an diese weitervermittelt. In einem weiteren Schritt sollen bei Bedarf auch eigene, ergänzend zu den bestehenden Angeboten, Aktivitäten initiiert werden. Idee ist z.B. allenfalls in Zusammenarbeit mit anderen Stellen (z.B. kath. Kirche Contiga, Benevol Schreibdienst u.ä) einen Pool von Freiwilligen aufzubauen, welche die Frauen bei der Stellensuche und Bewerbungen aber auch bei der Suche nach Praktikas und Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen.

Im Rahmen des Sprachtreffs (Fide – themenbasierter Unterricht) wird das Thema Arbeitssuche, Bewerbungen, Weiterbildung vertiefter bearbeitet. Zudem sind auch niederschwellige Gruppenangebote geplant. Hilfreich ist ebenfalls, wenn bei Bedarf kleinere Beiträge für Weiterbildungen oder Übersetzung von Zeugnissen (Ausbildungsanerkennung) gesprochen werden kann.

Weitere Informationen zum KARIBU: http://www.frauentreffkaribu.ch/index.php

Weitere Informationen zu ZONTA BERN URSA: http://bernursa.zonta.ch/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

Zonta